Sehenswürdigkeiten in Laufen an der Salzach

Laufener Schloßanlage

Die Laufener Schloßanlage, letztendlich zur Wohnanlage ausgebaut
Die Laufener Schloßanlage, letztendlich zur Wohnanlage ausgebaut - Foto von Harald Wessner

Zur Geschichte der Laufener Schloßanlage:

Mitte des 8. Jahrhunderts wird ein "castellum ad Louffi", ein befestigtes Gebäude an den Stromschnellen, erstmals urkundlich erwähnt.

Von 1478 bis 1702 ist es Sitz des Salzburger Pflegegerichts in Laufen. Der Pfleger von Laufen war zugleich oberster Schiffsrichter und damit zuständig für alle Rechtsfälle von Hallein bis Passau.

Ab 1591 wird die Befestigungsanlage umgebaut und die älteste Kirche von Laufen, St. Peter im Jahre 1608 abgerissen. Vor der Fertigstellung musste der Salzburger Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Reitenau abdanken, seinen Wappenstein kann man heute noch im Innenhof des Schlosses betrachten.

Erst 1702 wurde der Bau als fürsterzbischöfliche Sommerresidenz und Jagdschloss unter Johann Ernst Graf Thun vollendet. In den Sommermonaten musizierten Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart sowie Michael Haydn im Schloss.

Von 1815 bis 1825 war das Schloss Ulanenkaserne, von 1862 bis 1930 Gefangenenanstalt für Männer, dann kurzfristig Kaserne, bei Kriegsausbruch Gefangenen- und Internierungslager.

Nach 1945 fand das Schloss Verwendung als Caritas-Altenheim der Erzdiözese und Haushaltungsschule, bis es 1970 von Architekt Gottfried Lobmayr erworben und vorbildlich saniert wurde.

Heute befinden sich in dem Gebäude zahlreiche Wohnungen, Büroräume, Arztpraxen, ein Geschäft und ein gastronomischer Betrieb.

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© Harald Wessner 2018